Forschung

Verfasst von redaktion am 28.09.2017 - 05:37

US-Autobauer Ford und der Mitfahrdienst Lyft arbeiten bei selbstfahrenden Autos zusammen: Im Rahmen der Kooperation sollen ab 2021 auf den Strecken des Uber-Rivalen selbstfahrende Ford-Autos eingesetzt werden. Zunächst würden Mitarbeiter beider Firmen eine Software entwickeln, damit die Fahrzeuge mit den Smartphone-Apps von Lyft kommunizieren können, in einer Testphase sollen dann selbstfahrende Pkw zwar schon mit dem Netzwerk von Lyft verbunden werden, aber noch nicht von Kunden genutzt werden können, sagte der für autonome Fahrzeuge zuständige Vize-Präsident von Ford, Sherif Marakby.

Verfasst von Fügemann/pte am 27.09.2017 - 00:20

Forscher der ETH Zürich haben zusammen mit dem Schweizer Pharmakonzern Roche eine neuartige Methode zur Analyse von Molekülen in Flüssigkeiten auf einem Chip entwickelt. Die Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologie sind immens. Unter anderem hat sie das Potenzial, die medizinische Diagnostik zu revolutionieren, sagen die Wissenschaftler.

Verfasst von redaktion am 26.09.2017 - 05:50

Der LKW-Bauer Daimler testet in den USA automatisierte Kolonnenfahrten von Sattelschleppern. Die zuständige Behörde im US-Bundesstaat Oregon habe die Erlaubnis für die Fahrten auf öffentlichen Fernstrassen gegeben, teilte Daimler am Rande einer Messe in Atlanta mit. Es geht um das "Platooning", bei dem Laster digital vernetzt werden und dicht hintereinanderfahren. Im vordersten Fahrzeug gibt ein Mensch das Tempo vor, in den Lastwagen dahinter gibt der Computer entsprechend Gas und bremst. Fahrer können aber stets eingreifen.

Verfasst von Kempkens/pte am 25.09.2017 - 08:02

Forscher der chinesischen Beihang University haben einen neuen Unterwasserroboter entwickelt, der sich an glatten Oberflächen festsaugt, ohne diese zu beschädigen. Die flexible Scheibe soll an der Haut von Meeresbewohnern wie Haien und Walen befestigt werden, um deren Bewegungen zu verfolgen. Dazu müsste der Roboter allerdings noch mit einer entsprechenden Elektronik und Funktechnik ausgerüstet werden. Bisher werden die Wanderungen von Meerestieren registriert, indem Geräte implantiert werden, was Tierschützer kritisieren.

Verfasst von ictk am 24.09.2017 - 15:03

In zwei Jahren soll ein Schwarm von cirka 120 kleinen Tauchrobotern in der Lagune von Venedig die Unterwasserwelt erkunden und vermessen. Der Schwarm soll ohne zentrale Steuerung von aussen funktionieren, Vorbild sind unter anderem soziale Insekten.

Verfasst von Lars Jaeger am 22.09.2017 - 13:20

Die aktuelle Entwicklung in der Biotechnologie (rund um die Geneditier-Technologie CRISPR) führt erneut vor Augen: Aus dem Wunsch der Wissenschaftler, die Welt zu verstehen, ist längst der Wille des Menschen zu ihrer Gestaltung nach seinem eigenen Willen geworden. Immer neue Innovationen führen in Dimensionen von Möglichkeitsräumen, die nur wenige Jahre zuvor noch unvorstellbar erschienen. Und dies geschieht immer schneller.

Verfasst von ictk am 20.09.2017 - 13:36

Sind Tiere bedroht, ist es wichtig, ihren Bestand zu erfassen. Schwierig ist das, wenn die Tiere besonders flink sind. Ingenieure der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) haben unter der Leitung von Nils Ratnaweera nun eine neuartige Röhren-Fotofalle, eine sogenannte "Tubecam" für Kleinsäuger entwickelt. Damit können gefährdete Arten wie Mauswiesel besser erfasst werden, und das unter Mithilfe von Laien. Bisher war dies äusserst aufwendig und nur punktuell möglich.

Verfasst von Kempkens/pte am 18.09.2017 - 08:15

Forscher der University of Washington (UW) haben Daten über eine Entfernung von 2,8 Kilometern nahezu ohne Energieeinsatz übertragen und damit einen neuen Rekord aufgestellt. Interessant wäre diese Technik beispielsweise für die sportmedizinische Elektronik, also Geräte, die am Arm oder Bein getragen werden, um Daten wie Herzschlag oder Puls zu messen.

Verfasst von Kempkens/pte am 15.09.2017 - 09:14

Ingenieure am Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) haben 3D-Druck-Objekte mit eingebautem "Gedächtnis" hergestellt. Wenn man sie verformt und anschliessend erwärmt, nehmen sie ihre ursprüngliche Gestalt wieder an. Die Bauteile können bei einer bestimmten Temperatur gewissermassen programmiert werden. Danach kühlen sie ab, etwa auf Zimmertemperatur. Erwärmt man sie, erinnern sie sich an die einprogrammierte Form.

Verfasst von redaktion am 15.09.2017 - 05:47

Der südkoreanische Elektronik-Riese Samsung reiht sich mit der Aussage seines Strategiechefs, Young Sohn am Rande der IAA in Frankfurt, ebenfalls Technologie für Roboterwagen entwickeln zu wollen, in die Riege der Anbieter ein, die ihre Technologie in Autos verschiedener Hersteller bringen. Dazu gehören neben klassischen Branchenzulieferern die Google-Schwesterfirma Waymo sowie Start-ups wie Aurora oder Drive.ai. Auch der Samsung-Erzrivale Apple und der Fahrdienstvermittler Uber arbeiten an Technologie zum autonomen Fahren.