Forschung

Verfasst von Florian Fügemann/pte am 02.12.2017 - 09:04

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) haben im EU-Projekt "Lomid" neue OLED-Mikrodisplays entwickelt, die deutlich bessere Eigenschaften aufweisen als die handelsüblichen. "Unser Ziel ist es, eine neue Generation von OLED-Mikrodisplays zu entwickeln, die ein kompaktes Design der VR-Brillen erlauben und sich durch eine exzellente Bildqualität auszeichnen", erläutert FEP-Forscher Philipp Wartenberg.

Verfasst von Kempkens/pte am 30.11.2017 - 10:04

Ganze sechs Minuten braucht ein neuartiger 3D-Drucker, um ein legosteingrosses Bauteil herzustellen. Damit ist er rund zehnmal schneller als kommerzielle Geräte. Den flotten Drucker haben Ingenieure am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt. Die Schlüsselkomponente ist ein Druckkopf mit zwei Systemen, die den Druck dramatisch beschleunigen.

Verfasst von Manzey/pte am 29.11.2017 - 12:51

Das Technik-Unternehmen Blippar hat die Technologie "Urban-Visual-Positioning" entwickelt, die doppelt so exakt wie GPS ist und Karten-Apps grundlegend verändern soll. In verschiedenen Layern übermalt die Software in Echtzeit das, was die Smartphone-Kamera aufzeichnet, mit nützlichen Informationen und Daten.

Verfasst von ictk am 29.11.2017 - 09:13

Das "Internet of Things" (IoT) vernetzt zunehmend Geräte wie Sensoren und Aktoren. Für echten Nutzen muss dabei zum reinen Datenaustausch eine semantische Ebene hinzukommen. Erst sie ermöglicht es IoT-Systemen, die ausgetauschten Informationen zu verstehen und zu verwenden. Genau dies unterstützt die Open-Source-Software "SensorThingsServer", die am Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB entwickelt wurde.

Verfasst von ictk am 29.11.2017 - 00:12

Das US-amerikanische Los Alamos National Laboratory (LANL) mit Sitz in Los Alamos im Bundesstaat New Mexico hat schon des öfteren mit Supercomputern der Spitzenklasse aufhorchen lassen. Mit dem IBM Roadrunner besass die auf Kernforschung fokussierte Einrichtung 2008 sogar den damals schnellsten Supercomputer der Welt. Die aktuellen Hochleistungsrechner heissen etwa Grizzly, Fire und Ice. Das neueste Ding ist allerdings eine Anordnung aus 750 Raspberry-Pi-Platinen, die zu einem Cluster zusammengeschlossen wurden, der einmal auf 10.000 Knoten erweitert werden könnte.

Verfasst von Fügemann/pte am 25.11.2017 - 09:59

Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben mittels 3D-Druckern für den Mikrobereich ein Metamaterial aus würfelförmigen Bausteinen erschaffen, das auf Druckkräfte mit einer Rotation antwortet. Das ausgeklügelte Design aus Streben und Ringstrukturen sowie die zugrunde liegende Mathematik stellen die Wissenschaftler in der renommierten Fachzeitschrift "Science" vor.

Verfasst von ictk am 23.11.2017 - 15:09

Im Moment sind Lithiumionen-Akkus noch allgegenwärtig. Etwa in Smartphones, Kameras, Laptops und Elektroautos. Bei falschem Umgang können sie aber unter Umständen explodieren. Samsung kann ein Lied davon singen. Eine Alternative stellen Festkörperakkus dar, bei denen der sonst flüssige Elektrolyt durch einen festen ersetzt wird. Den Prototyp eines solchen Festkörperakkus haben nun Schweizer Wissenschafter vorgestellt.

Verfasst von Jung/pte am 23.11.2017 - 10:31

Durch die Kombination der beiden Werkstoffe Silizium und Graphen lässt sich Infrarotlicht hocheffizient in elektrischen Strom verwandeln. Zu diesem Ergebnis kommen Experten des zum italienischen Nationalen Forschungsrat CNR gehörenden Istituto per la Microelettronica e Microsistemi. Die Studie wurde zusammen mit Forschern des Graphene Center der University of Cambridge durchgeführt. Einzelheiten sind in der Fachzeitschrift "ACS Nano" nachzulesen.

Verfasst von ictk am 22.11.2017 - 00:12

Mit dem T-HR3 hat der japanische Elektronikriese Toyota die dritte Generation eines Telepräsenz-Replikanten vorgestellt. Gesteuert wird der Roboter über ein Master Maneuvering System, das die Bewegungen des steuernden Menschen ziemlich vollständig erfasst und den Bot entsprechend reproduzieren lässt.

Verfasst von Fügemann/pte am 18.11.2017 - 08:58

Wissenschaftler der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) können Designer-Legierungen für die Luft- und Raumfahrt künftig gezielt im 3D-Laser-Schmelzverfahren herstellen. Titan-Aluminium-Legierungen vereinen mehrere im Leichtbau für Luft und Raumfahrt begehrte Eigenschaften: Sie sind leicht, sehr fest und zugleich oxidationsresistent, auch bei hohen Temperaturen.