Hintergründe

Verfasst von Hartmut Wiehr am 11.05.2017 - 15:07

Linux bereichert seit über 25 Jahren die Welt der IT-Freaks und Computer-Bastler, aber auch die Rechenzentren von Unternehmen. Komplett sind die professionellen IT’ler fast nie auf Linux umgestiegen, aber sie haben es als wertvolle – und billigere – Alternative bei Betriebssystemen in ihr Portfolio integriert. Auch die IT-Industrie selbst hat ihren anfänglichen Widerstand aufgegeben, und IBM sowie andere Hersteller arbeiten intensiv mit den Open-Source-Angeboten aus dem Linux-Umfeld. Selbst Microsoft ist heute Mitglied der Linux Foundation.

Verfasst von Steiner/pte am 11.05.2017 - 08:30

Der chinesische Elektronikkonzern Xiaomi, immerhin der zweitgrösste Smartphone-Hersteller im "Reich der Mitte", bereitet sich auf einen Markteinstieg in Nordamerika vor. Das Unternehmen, das zuletzt von Investoren auf einen Marktwert von 45 Mrd. Dollar (rund 41,4 Mrd. Euro) geschätzt wurde, plant aber keinen Frontalangriff, sondern versucht es über die Hintertür. Diese heisst im aktuellen Fall Mexiko, wo schon Ende Mai die ersten Handys und Services von Xiaomi sowohl im stationären als auch im Online-Handel angeboten werden sollen. Danach werden weitere Länder folgen, wie es aus eingeweihten Unternehmenskreisen heisst.

Verfasst von ictk am 11.05.2017 - 08:24

Einen digitalen Meilenstein setzt das Schulmuseum Amrismul. Die Einrichtung hat bereits einen wesentlichen Teil der Sammlung digitalisiert und in einer technisch neu entwickelten Datenbank erfasst. Interessierte können so via Web über 13000 Sammlungsobjekte suchen und Informationen zu jedem Objekt abfragen. Gleichzeitig hat das Schulmuseum seine Webseite stark ausgebaut. So können alle Angebote für Schulen und Gruppen online angefragt und reserviert werden.

Verfasst von Thomas Pichler/pte am 09.05.2017 - 09:02

In Zukunft könnte Twitter womöglich sehr schnell auf Account-Hacks reagieren. Denn Meike Nauta, Informatik-Studentin an der University of Twente, hat ein Modell zur Erkennung gehackter Konten entwickelt. Sie macht sich mit ihrem Algorithmus zunutze, dass betroffene Accounts nach einem Hack meist ein abnormales Verhalten zeigen. Das ist dann ein verräterisches Zeichen dafür, dass Tweets wohl nicht vom eigentlichen Inhaber stammen und unerwünschter Spam sein dürften.

Verfasst von Hartmut Wiehr am 03.05.2017 - 11:55

Zuora ist 2007 gegründet worden und hat seinen Firmensitz in San Mateo im kalifornischen Silicon Valley. Es als Startup zu bezeichnen, trifft nicht ganz den Kern der Sache. Wer zum Beispiel die grossflächige Büroetage in San Mateo betritt, findet nicht das so verbreitete, künstliche Durcheinander eines "jungen Startups“ mit Sportgeräten und einem gepflegten kreativen Sponti-Image, sondern vielmehr eine gediegene Atmosphäre eines am Markt angekommenen Unternehmens.

Verfasst von ictk am 02.05.2017 - 14:35

Die Schweizer Bevölkerung hat im Jahr 2016 rund 138’000 Tonnen Elektro- und Elektronik-Altgeräte zur Entsorgung abgegeben. Das sind 4000 Tonnen mehr als im Jahr davor.

Verfasst von Fleischer/pte am 30.04.2017 - 10:53

Wer sich gerne auch einmal für einige Tage am Stück in der freien Natur aufhält und trotzdem erreichbar bleiben möchte, darf aufatmen: Das kanadische Startup Seaformatics stellt Abenteurern die Mini-Turbine "Waterlily" zur Seite, damit der Handy-Akku auch bei längeren Trips fernab der Zivilisation nicht schlapp macht.

Verfasst von Fügemann/pte am 28.04.2017 - 08:44

Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben ein neues Verfahren entwickelt, durch das sich die Tinte für 3D-Drucker wieder "wegwischen" lässt. Die bis zu 100 Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem Millionstel Millimeter. Damit könnten vielfältige neue Anwendungen entstehen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Verfasst von Stefan Ried am 26.04.2017 - 16:42

Die Software AG ist seit Jahrzehnten im Enterprise Middleware- und Software Plattform-Business. Dabei verfolgt der Deutsche Hersteller aus Darmstadt eine gute Balance zwischen der Weiterentwicklung des bestehenden Portfolios und Akquisen. Die jüngste Akquise, Cumulocity, bringt nicht nur bisher fehlende Funktionalität für das Internet der Dinge (IoT), sondern die wichtige Erfahrung einer Multi-Tenant Cloud-Plattform ins Unternehmen.

Verfasst von Steiner/pte am 26.04.2017 - 12:12

Pläne zur Errichtung einer "Mega-Konstellation" aus tausenden von Satelliten, die zusammen ein weltumspannendes kabelloses Internet ermöglichen sollen, erhöhen das Risiko von Kollisionen im All und lassen ein gefährlich dichtes Netz aus Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn entstehen.